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Neuigkeiten rund um die KESLA

 
14.06.2012

Pressemitteilung

„Stalldesinfektion auf dem Prüfstand“

 

- Umstellungsbetriebe in der Ferkelerzeugung mit Biogasanlage sollten nicht auf die Flächendesinfektion verzichten -

 

Greppin, 14.06.2012

Ab 2013 müssen gemäß Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung alle tragenden Sauen in Gruppen gehalten werden. Ein Teil der Ferkelerzeugerbetriebe sieht sich daher mit Fragen der Tragfähigkeit entsprechender Erweiterungsinvestitionen und Anpassungen in der Arbeitsorganisation konfrontiert. Insbesondere Betriebe, die sich den neuen Gegebenheiten angleichen und zusätzlich eine nachgeschaltete Biogasanlage betreiben, stellen aus Risikoerwägungen heraus zunehmend auch ihr bisheriges Hygiene-Management auf den Prüfstand.
 
Für eine geeignete Desinfektion kommen die innovativen Peressigsäure-Spezialitäten der KESLA PHARMA WOLFEN GMBH zum Zuge, die sich  gerade aufgrund ihres nicht rückstandsbildenden Abbaus zu Wasser, Sauerstoff und Essigsäure in der Praxis vielfach in der Tier- und Stallhygiene bewährt haben. Von diesen Mitteln ist selbst bei großflächiger Ausbringung keine negative Beeinflussung von Biogasanlagen zu erwarten.
 
Für Ferkelerzeuger mit Biogasanlagen, die vor dem Hintergrund der Sauengruppenhal-tungsverordnung bereits in Stallumbauten investiert haben oder dies noch in 2012 durchführen wollen, stellt sich aus ökonomischer Weitsicht auch die Frage nach der Verträglichkeit ihrer bisher angewandten Desinfektionsverfahren. Keine Lösung ist eine mancherorts feststellbare Einstellung regelmäßiger Desinfektionsaktivitäten mangels besseren Wissens um geeignete Mittel. Die Auswahl des Desinfektionsverfahrens sollte daher neben der betriebsindividuell zu unterbrechenden Keim- und Parasitenproblematik auch die stallbau- und gerätetechnischen sowie arbeitsorganisatorischen Gegebenheiten solcher Betriebe mit berücksichtigen.
 
Entsprechend dem jeweiligen Erregerspektrum kommt neben den alkalisierten Peressigsäureverfahren (Wofasteril-Kombi, geruchsminimiert, materialschonend) bei zusätzlich parasitären Problemen (Wurmeier, Kokzidien) auch die Peressigsäure-Spezialität Ascarosteril AB für die komplette Desinfektion in einem Arbeitsgang in Betracht. Diese DVG-gelisteten Verfahren finden Anwendung sowohl in der Aufzucht, der Eingliederung der Jungsauen im Quarantänestall, im Besamungsstall, bei der Gruppenhaltung im Wartebereich, zur Vorbereitung des Abferkelstalls, der Ferkelaufzucht auf den Flatdecks als auch in der Mast. Dabei beschränken sich Peressigsäure-Anwendungen von KESLA keinesfalls bloß auf Stallflächen, sondern schließen auch Maßnahmen zur Tränk- und Futterleitungsdesinfektion, zur Geräte- und Instrumentendesinfektion und zur Fahrzeughygiene ein.
 
Neben großflächiger Desinfektion während der Serviceperiode im tierleeren Stall können mit Wofasteril-Präparaten bei sachgemäßer Anwendung auch Zwischendesinfektionen von grob gereinigten, belegten Buchten und Standplätzen sowie von Stallarbeitsgängen bei bestimmten Infektionskrankheiten zur Beherrschung des Krankheitsgeschehens beitragen.
 
Die Peressigsäuren von KESLA weisen bereits in sehr niedrigen Gebrauchskonzentrationen eine umfassende mikrobizide Wirkung auf, die neben Bakterien auch  behüllte und unbehüllte Viren sowie Bakteriensporen und Pilze (Hefen, Schimmelpilze und Hautpilze) erfassen. Die Wirkungsgeschwindigkeit ist unter allen Bioziden bei Peressigsäure am höchsten. Eine Resistenzbildung bei Krankheitskeimen ist aufgrund des besonderen Wirkprinzips ausgeschlossen, ein oft von Praktikern geforderter Wechsel des Desinfektionswirkstoffes daher überflüssig. Während andere Desinfektionswirkstoffe, wie Aldehyde und organische Säuren, im Niedrigtemperaturbereich aufgrund ihres Kältefehlers nur mit Einschränkungen eingesetzt werden können, ist Wofasteril ganzjährig und selbst im Frostbereich noch wirksam, ohne dabei höher dosiert werden zu müssen. Der Zerfall in die Abbauprodukte Essigsäure, Wasser und Sauerstoff bietet gerade für Biogasanlagenbetreiber und auch lebensmittelverarbeitende Betriebe Vorteile.

Der universelle Einsatz der umfassend gelisteten Peressigsäure-Produkte von KESLA in allen Produktionsstufen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Tiergesundheit und Leistung dar und kommt der Schonung von Biogasanlagen entgegen.

Die wachsende KESLA-Kundschaft kommt aus der Landwirtschaft und Tierhaltung, dem Aquakulturwesen, der Lebensmittelindustrie sowie dem Katastrophenschutz und der Medizin.