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Neuigkeiten rund um die KESLA

 
17.10.2013

PRESSEMITTEILUNG

„Basishygiene für Lebensmittelbetriebe besonders wichtig“
 

Greppin, 21.10.2013  

 

Zu den Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung und Umsetzung in-ternationaler Qualitätsregelungen in der Lebensmittelproduktion, wie etwa im Molkereiwesen, gehören grundlegende und effektive Hygienemaßnahmen im Betrieb. Entscheidende Bausteine sind neben der strikten Einhaltung der Kühl-kette vor allem eine hochwirksame Reinigung und Desinfektion sowie eine Personalhygiene mit entsprechend gelisteten und abbaubaren Mitteln.
 
Durch Lebensmittel hervorgerufene Krankheiten infektiöser oder toxischer Natur stellen trotz der Fortschritte moderner Technik und aller Bemühungen um eine Produktion ge-sundheitlich unbedenklicher Lebensmittel ein bedeutendes Gesundheitsproblem dar. So gelten nicht nur auf Höfen der Milcherzeuger sondern auch in Molkereien eine ganze Reihe gesetzlicher Vorschriften. Grundlegend sind u.a. das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) und die Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV), um die Qualität der hergestellten Produkte zu gewährleisten. Um Milchprodukte herstellen zu dürfen, müssen Molkereien beim zuständigen Veterinäramt zugelassen sein und hierfür ein Eigenkontrollsystem auf Grundlage internationaler Qualitätsregelungen zur Risikoana-lyse einrichten (HACCP) sowie bauliche Richtlinien einhalten. Beim HACCP handelt es sich um ein Verfahren zur Identifizierung, Bewertung und Beherrschung gesundheitlicher Ge-fahren. Ohne fundamentale Maßnahmen gibt es kein HACCP, denn es ist kein Werkzeug zur Umsetzung von allgemeinen Hygienemaßnahmen, sondern baut vielmehr auf einem bereits eingerichteten Hygienekonzept auf. Damit ist es Teil eines leistungsfähigen Ge-samthygienekonzeptes und stellt bildlich betrachtet das Dach dar. Die Anforderungen an die Raum-, Produkt- und Personalhygiene werden als Basishygiene verstanden. Fehler bei der Basishygiene können die Umsetzung der Verpflichtungen aus der LMHV scheitern lassen.
 
Qualitätssysteme in Molkereien enthalten detaillierte Vorschriften für die Temperatur während des Produktionsprozesses, die Reinigung der Maschinen, die Art, in der Tempe-ratur- und Reinigungskontrollen durchzuführen sind und darüber, welche Hygienemaß-nahmen die Mitarbeiter in den Molkereien beachten müssen. Beispiele hierfür sind das Tragen von Haarnetzen, das Nichttragen von Schmuck, die Verwendung von Betriebsklei-dung und das Waschen und Desinfizieren der Hände, bevor die Mitarbeiter den Produkti-onsraum betreten. So wird auch während der Produktionsprozesse in der Fabrik das Risiko minimiert, dass Bakterien in das Produkt eindringen können. Während des Prozesses und auch beim fertigen Produkt finden diverse Kontrollen statt, etwa auf Geschmack und das unerwünschte Vorhandensein schädlicher Keime. Zu den biologischen Gefahren in Molkereien zählen bei den Bakterien zuvorderst Salmonellen, E.coli, Staphylokokken, Clos-tridien, B.cereus, Listerien, Campylobacter, Shigellen und Vibrionen. Bei den Viren sind Hepatitis-Viren, Rotaviren und Norwalk-Viren hervorzuheben, bei den Schimmelpilzen und Hefen insbesondere Aspergillus, Penicillium, Fusarium und Candida albicans. Geeignete Vorbeugemaßnahmen, wie eine wirkungsstarke Reinigung und Desinfektion mit bevorzugt DVG-gelisteten Mitteln, sind daher von größter Wichtigkeit. Externe, unabhängige Kon-trollstellen beurteilen häufig, ob die Qualitätssysteme in Ordnung sind und die Mitarbeiter auch tatsächlich nach ihnen handeln, was neben der notwendigen Einsicht auch deren Schulung voraussetzt.
 
Die KESLA-Unternehmensgruppe zeigt als Entwickler und Hersteller von Desinfektionsmit-teln auf Basis alkalisierbarer Peressigsäuren seit über 20 Jahren auch Lebensmittelbetrie-ben effektive Einflussnahmemöglichkeiten auf. Hierbei wird sie seit 2004 durch die ange-schlossene und gemeinnützige Fachakademie für angewandte Hygiene als Fortbildungs-einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis unterstützt.
 
Peressigsäure besitzt die höchste Wirkungsgeschwindigkeit aller Biozid-Produkte. Der Zer-fall in Wasser, Sauerstoff und Essigsäure begünstigt den Einsatz gerade in lebensmittel-verarbeitenden Betrieben. Wegen ihrer unspezifischen Wirkungsweise spielen Keimre-sistenzen keinerlei Rolle und Wechsel des Desinfektionswirkstoffes ist überflüssig. Mit der Alkalisierbarkeit der Peressigsäure Wofasteril durch das Puffer- und Reinigungsadditiv alcapur hat KESLA als Vorreiter in Deutschland schon seit Ende der 90er Jahre die Geruchsminimierung und maximale Materialschonung auch an Buntmetallen umgesetzt. Dies ermöglicht allumfassend Maßnahmen zur Raum-, Flächen-, Luft-, Anlagen-, Geräte- und Fahrzeugdesinfektion. Neben der herkömmlichen Flüssigausbringung oder auch einer möglichen Kaltvernebelung bietet die Hochdruckverschäumung Vorteile durch längere Stand- und Einwirkzeiten sowie einer visuellen Kontrolle.
 
In den Listungseinträgen unabhängiger Prüfinstitutionen, wie der Deutschen Veterinär-medizinischen Gesellschaft (DVG), nehmen die Peressigsäure-Spezialitäten von KESLA die Spitzenplätze bei der Geringe der Einsatzkonzentration, der Kürze der Einwirkzeit und der Breite des Wirkungsspektrums ein. Im Lebensmittelbereich kommen das Wofasteril E 400-Kombi, das 1+1 Wofasteril SC super und das Wofasteril L spezial zur Anwendung.
 
PM Oktober1 2013