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Neuigkeiten rund um die KESLA

 
28.07.2014

aktuelles Thema

„Desinfektion von persönlichen Schutzausrüstung (PSA)“

 

Nach umfangreichen Untersuchungen im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erhielt die Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und –verfahren einen Anhang zur Desinfektion von speziellen Oberflächen, der im Bundesgesundheitsblatt 12/2013 S. 1729 veröffentlich ist:
 
Desinfektion hydrophober (flexibler) Oberflächen
 
Konzentration: 5 % Wofasteril E 400 und 0,5 % alcapur N
 
Einwirkzeit: 5 min
 
Anwendungsmenge: ≥ 50 ml/m2
 
Wirkungsbereich: ABC
 
Nach der Veröffentlichung wurde uns von seiten des Katastrophenschutzes die Frage gestellt, ob diese Gebrauchslösung von 5 % Wofasterl E 400 + 0,5 % alcapur N jeweils frisch vor Ort hergestellt werden muß oder vor dem Ausrücken des Katastrophenzuges hergestellt werden kann.
 
Hier die Ergebnisse:
Grafik PSA
 
Aus der Grafik ist ersichtlich, daß der Wirkstoff AHP (Acetylhydroperoxid) im Wofasteril E 400 in dieser Gebrauchslösung mindestens 10 – 12 Stunden stabil ist.