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Neuigkeiten rund um die KESLA

 
14.11.2016

Pressemitteilung

„Geflügel in Gefahr“
 

- Vogelgrippe erneut in Teilen Deutschlands ausgebrochen –

 

Bitterfeld-Wolfen, 14.11.2016
 
Unter Wildvögeln verbreitet sich mit H5N8 erstmals eine besonders aggressive Variante des Vogelgrippe-Virus.
 
Die auch als Geflügelpest bezeichnete Krankheit gehört zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen und verläuft für infizierte Vögel tödlich. Die Veterinärämter versuchen, mit einem Maßnahmenbündel die Verschleppung in die Nutzgeflügelbestände zu verhindern.

 
Dennoch musste am Wochenende ein erster Großbestand von 30.000 Hühnern in Schleswig-Holstein gekeult werden. Ein wichtiger Baustein zur Vorbeugung und Bekämpfung ist eine penible Hygiene mit hochwirksamen, kälteunempfindlichen Desinfektionsmitteln.
 

Gemäß Desinfektionsrichtlinie sind im Tierseuchenfall, unter 10°C, Wirkstoffe auf Basis von Peressigsäure besonders empfehlenswert.

 

Organische Säuren, wie Ameisensäure, sind wegen ihres Temperaturfehlers unter 10°C nicht zulässig und dürfen im Tierseuchenfall nicht ausgebracht werden!

 
Mit ihren umfassend gelisteten Peressigsäure-Spezialitäten unter der Premiummarke Wofasteril gilt KESLA als der Spezialist in Deutschland.
 

Die Geflügelpest ist auch auf der EuroTier vom 15.-18.11.16 in Hannover das bestimmende Thema. KESLA wird am Stand C47 in Halle 23 rund um die Seuchen-, Stall- und Tierhygiene Lösungswege aufzeigen.
 

Vogelgrippe 11.16

 

Alle paar Jahre grassieren in Deutschland regional begrenzte Fälle der bei den Veterinärämtern anzeigepflichtigen Vogelgrippe. Diesmal gibt es aber eine besonders verschärfte Situation: Mit H5N8 tritt hierzulande erstmals ein als besonders aggressiv eingestufter Subtyp des Virus auf. Im Krankheitsverlauf der auch als Geflügelpest bezeichneten Seuche sterben alle infizierten Vögel binnen weniger Tage. Bisher sind keine Fälle von H5N8-Infektionen beim Menschen gemeldet. Verlässliche Aussagen zur Virulenz des Erregers für den Menschen sind derzeit aber noch nicht möglich, da sich das Virus verändert haben könnte, so das Friedrich-Löffler-Institut.
 

Aufgrund der aktuellen Verbreitung von H5N8 bei Wildvögeln in Polen, Ungarn, Schweiz, Österreich, Dänemark und Deutschland ist allerdings von einem hohen Eintragsrisiko durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel auszugehen, insbesondere bei Haltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und -sammelplätzen. In Schleswig-Holstein musste am letzten Wochenende ein erster Hühnerbestand von 30.000 Tieren gekeult werden.
 
Kein Wunder also, dass die zuständigen Amtstierärzte momentan alle Hände voll zu tun haben, vor allem in Risikogebieten einen Übertritt der Viren in weitere Nutzgeflügelhaltungen unbedingt zu verhindern. Neben der bereits erfolgten Einrichtung von Schutzzonen sowie einer Stall-Pflicht für Hausgeflügel rücken strenge Biosicherheitsmaßnahmen, wie die gründliche Reinigung und Desinfektion in allen Geflügelbetrieben, in den Fokus.
 
Die Desinfektionsrichtlinie des BMVEL schließt im Tierseuchenfall unter 10°C die Anwendung von Ameisensäure, Zitronensäure und anderen organischen Säuren sowie von Formalin wegen ihres Kältefehlers aus. Bei solchen Temperaturen haben diese Produkte entweder keine oder nur durch starke Überdosierung eingeschränkte Wirkung. Das Mittel der Wahl sind Produkte auf Basis von Peressigsäure. Die Peressigsäure-Spezialitäten von KESLA werden für ihre sehr schnelle und umfassende Wirkung gegen Bakterien, Viren, Sporen und Pilze bei nur geringen Einsatzkonzentrationen in der Praxis geschätzt. Die Top-Listungen bei der DVG, FIBL, VAH und RKI unterstreichen dies.
 
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Die Alkalisierung von Wofasteril durch das Puffer- und Reinigungsadditiv alcapur bietet als Alleinstellungsmerkmal ein Maximum an Materialverträglichkeit bei gleichzeitiger Minimierung des Essigsäuregeruchs, was etwa bei der Fahrzeugdesinfektion oder der Desinfektion in geschlossenen Ställen wichtig ist. Gepufferte und ungepufferte Wofasterillösungen zeichnen sich durch den Ausschluss von Resistenzen und keinen Temperaturfehler aus, wodurch die Anwendung auch im Winter sehr effektiv ist. Eine weitgehende Abbaubarkeit ist garantiert. Gemäß DVG-Listung und Desinfektionsrichtlinie sind KESLA-Desinfektionsmittel nicht nur in der Vorbeugung sondern auch im konkreten Tierseuchenfall uneingeschränkt zu jeder Jahreszeit hervorragend geeignet.