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Neuigkeiten rund um die KESLA

 
09.03.2017

Pressemitteilung

„Vogelgrippe und kein Ende?“
 

 

Bitterfeld-Wolfen, 09.03.2017
 
biohazard
 
Die seit November grassierende, aggressive Form der „Vogelgrippe“ unter dem Virus-Subtyp H5N8 („Geflügelpest“) hat bisher in Deutschland und Europa zu einem bisher nie gekannten Ausmaß an Erkrankungsfällen unter Wildvögeln, aber auch etlichen Nutzgeflügelhaltungen geführt.
 
Der alljährliche Vogelzug und die anhaltend nasskalte Witterung haben die Ausbreitung begünstigt. Neben den behördlich angeordneten Bekämpfungsmaßnahmen dieser anzeigepflichtigen Tierseuche liegt die Hoffnung auf jahreszeitlich anziehenden Temperaturen und weniger Niederschlägen.
 
Maßnahmen der Biosecurity - vor allem die „Reinigung und Desinfektion“ – stehen bei der Tierseuchenbekämpfung, aber auch bei der Vorbeugung im Fokus.
 
Gefordert sind hochwirksame, zu jeder Jahreszeit und Außentemperatur geeignete Desinfektionsmittel mit DVG-Listung, ohne Resistenzproblematik, ohne sensibilisierende, allergieauslösende oder gar kanzerogene Eigenschaften in der fertigen Gebrauchslösung sowie eine weitgehende Abbaubarkeit.
 
Hierfür stehen seit über 25 Jahren die bewährten Peressigsäure-Spezialitäten der KESLA-Unternehmensgruppe.

 
Die räumliche Ausbreitung der hochpathogenen Form der Aviären Influenza (HPAIV) durch das Influenza-A-Virus vom Subtypus H5N8 („Geflügelpest“) erfolgt weiterhin mit großer Dynamik. Inzwischen sind 26 europäische Staaten betroffen.
 

Vogelgrippe 11.16

 

In Deutschland hat HPAIV ein nie zuvor gekanntes Ausmaß angenommen. Nach wie vor ist von einem hohen Eintragsrisiko in Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel auszugehen, insbesondere bei Haltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und Wildvogelsammelplätzen, einschließlich Ackerflächen, auf denen sich Wildvögel sammeln. Ein Eintrag über kontaminiertes Material (Schuhwerk, Fahrzeuge, Gegenstände, Einstreu) ist für die meisten Geflügelhaltungen die wahrscheinlichste Infektionsquelle.
 

Oberste Priorität hat die Errichtung einer physikalischen und funktionellen Barriere zwischen den Lebensräumen von Wildvögeln und den Geflügelhaltungen. Die Aufstallung von Geflügel und weitere Biosicherheitsmaßnahmen minimieren das Risiko eines Kontakts mit infizierten Wildvögeln. Berücksichtigt werden müssen auch indirekte Eintragungswege, etwa über durch Wildvögel verunreinigtes Futter, Wasser oder verunreinigte Einstreu und Gegenstände (Schuhwerk, Schubkarren, Fahrzeuge usw.). Diese sind zu unterbinden und geeignete Desinfektionsmaßnahmen vorzusehen. Das Verschleppen von Infektionen zwischen Geflügelhaltungen ist zu vermeiden. Hierzu müssen strenge Biosicherheitsmaßnahmen getroffen werden, insbesondere die konsequente Reinigung und Desinfektion von Geräten und Fahrzeugen mit für den Tierseuchenfall und die kalte Jahreszeit qualifizierten Produkten. Zur Einhaltung von Grundregeln der Biosicherheit sind Geflügelhalter gesetzlich verpflichtet. Die Überprüfung, Optimierung und konsequente Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen ist von höchster Bedeutung. Gerade bei anzeigepflichtigen Tierseuchen, wie der Geflügelpest, sind für behördlich angeordnete Maßnahmen hinreichende Wirkstoffkenntnisse der Biozide und bei der Umsetzung ein gutes Zusammenspiel zwischen den Akteuren der Veterinärbehörden, der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes sowie der betroffenen Landwirtschaftsbetriebe unverzichtbar.
 

Ein wichtiger Baustein zur Vorbeugung und Bekämpfung sind hochwirksame, kälteunempfindliche Desinfektionsmittel. Gemäß Desinfektionsrichtlinie sind im Tierseuchenfall unter 10°C Wirkstoffe auf Basis von Peressigsäure besonders empfehlenswert.
 

Thermometer

 

Organische Säuren, wie Ameisensäure, sind wegen ihres Temperaturfehlers unter 10°C nicht zulässig und dürfen im Tierseuchenfall nicht ausgebracht werden!
 

Die Peressigsäure-Spezialitäten von KESLA werden für ihre sehr schnelle und umfassende Wirkung gegen Bakterien, Viren, Sporen und Pilze bei nur geringen Einsatzkonzentrationen in der Praxis geschätzt. Die Top-Listungen bei der DVG, FIBL, VAH und RKI unterstreichen dies.
 

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Die Alkalisierung von Wofasteril durch das Puffer- und Reinigungsadditiv alcapur bietet als Alleinstellungsmerkmal ein Maximum an Materialverträglichkeit bei gleichzeitiger Minimierung des Essigsäuregeruchs, was etwa bei der Fahrzeugdesinfektion oder der Desinfektion in geschlossenen Ställen wichtig ist. Gepufferte und ungepufferte Wofasterillösungen zeichnen sich durch den Ausschluss von Resistenzen und keinen Temperaturfehler aus, wodurch die Anwendung auch im Winter sehr effektiv ist. Eine weitgehende Abbaubarkeit ist garantiert. Gemäß DVG-Listung und Desinfektionsrichtlinie sind KESLA-Desinfektionsmittel nicht nur in der Vorbeugung sondern auch im konkreten Tierseuchenfall uneingeschränkt zu jeder Jahreszeit hervorragend geeignet.
 

- Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.-