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Die Reinigung und Desinfektion in Lebensmittelbetrieben, Tierhaltungsanlagen und medizinischen Einrichtungen ist Grundlage jeder hygienischen Sicherheit.
 

 

Archiv Textilchemie

 

In diesem Archiv sind Publikationen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Forschungsgruppe Färbereihilfsmittel/Farbstoffendstufentechnologie im VEB Chemie-kombinat Bitterfeld – Werkteil Wolfen aus dem Zeitraum 1967 – 1991 vorgestellt.  Aus dieser Forschungsrichtung stammen die Gründungsgesellschafter der späteren Kesla Chemie GmbH (ab 1996 dann Kesla Pharma Wolfen GmbH).

Als Publikationsorgan kam in der Regel nur die DDR-Fachpresse in Frage, hier vor allem die vom VEB Fachbuchverlag Leipzig herausgegebene  “Textiltechnik“. Sie war in der DDR die einzige technisch-wissenschaftliche Fachzeitschrift für alle Zweige der Textilindustrie.

Die “Textiltechnik” hatte eine engagierte Redaktion (Bernhard Holze und Christel Paul), die die Publikation kritischer Beiträge auch gegen Bedenken namhafter Mitglieder des Reaktionsbeirates wie  H.-J. Flath verantwortete, die fest am Konventionellen hafteten.

1991 kam das Ende der “Textiltechnik”. In historisch beispielloser Zeit verschwand die DDR als Staat und mit ihm der größte Teil der ostdeutschen Textilindustrie. In die Hände  der beiden “Textiltechnik”- Redakteure legte man für eine stattliche Reihe von Jahren die Redaktion der seit 1922 erscheinenden “Melliand Textilberichte“, der angesehensten deutschsprachigen Fachzeitschrift auf diesem Gebiet. Sicher ein verdienter Glücksfall für beide Seiten. Die letzten Publikationen  der 1991 beendeten textilchemischen Arbeitsperiode erschienen dann auch im “Melliand”.

Auch die Autoren der hier archivierten Beiträge wechselten ihr Tätigkeitsfeld: von den Textilhilfsmitteln zu Desinfektionsmitteln, von der Färbereichemie zur angewandten Hygiene. Man soll ja in seinem Berufsleben zur Erhaltung der geistigen Produktivität wenigsten einmal sein Arbeitsgebiet grundlegend ändern. Aber auch der Wechsel vom Forschungschemiker zum Unternehmer mit festen Ambitionen zu Forschung und Entwicklung. Jedenfalls erwies sich das neue Gebiet nicht weniger interessant und facettenreich wie das gewesene, in Manchem sogar noch spannender. Vor allem konnte nun die Verwirklichung eines Modelles angegangen werden, das in der früheren Arbeitsperiode nur als wünschenswerte Vision existierte: Die Schaffung eines integrierten Lehr-, Forschungs- und Produktionsunternehmens  – des heutigen Kesla WerksCampus.

Zu den Publikationen….